06.11.2026 Mit seinen neuesten Ideen zum Einsatz der Polizei sorgte Innenminister Reul bundesweit für Aufsehen.
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) will uniformierte Polizisten in Asylunterkünften einsetzen, „um dort vertrauensbildend zu wirken“, wie er der Wochenzeitung Die Zeit sagte. (RP)
Die bisherigen Hinweise in den Häusern genügen dem Minister demnach nicht. "In diesen Häusern stehen Schilder in verschiedenen Sprachen: ‘Messer verboten’. Aber das bringt ja wenig", sagt Reul. Die Bewohner müssten "kapieren: Hier gilt das Gewaltmonopol des deutschen Staates. Auch Kleinigkeiten müssen geahndet werden." (t-online)
Aus Sicht der GdP entsteht hier der Eindruck, dass die Politik der Polizei einmal mehr eine weitere Aufgabe zuweisen will.
Patrick Schlüter stellt klar: „Entscheidend ist, dass neue Maßnahmen einen tatsächlichen Sicherheitsgewinn bringen, klar geregelt sind und nicht zu weiteren Belastungen unserer Kolleginnen und Kollegen führen. Denn zusätzliche Aufgaben brauchen auch zusätzliche Ressourcen.“ (Erklärung der NRW-GdP)
Ob der gesundheitlich angeschlagene 74-jährige Reul damit und mir weiteren Ideen Law-and-Order-Zeichen setzen will für seine beabsichtigte Kandidatur zur Landtagswahl im April 2027? DIe ZEIT zitiert ihn »Solange ich etwas ausrichten kann, mache ich weiter.«
- Rheinische Post 05.11.2066 Sichtbare Präsenz Reul will uniformierte Polizei in Asylunterkünften
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) will uniformierte Polizisten in Asylunterkünften einsetzen, „um dort vertrauensbildend zu wirken“, wie er der Wochenzeitung Die Zeit sagte. „Die Bewohner müssen kapieren: Hier gilt das Gewaltmonopol des deutschen Staates.“ Laut Statistiken zu Messerangriffen, die Reul nach eigenen Angaben anfertigen ließ, greifen meist Deutsche zu Hause zum Messer, auf der Straße oft Flüchtlinge. ...
- Radio Osnabrück 05.11.2026 Reul will uniformierte Polizisten in Asylunterkünften
Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul spricht sich dafür aus, uniformierte Polizisten in Asylunterkünften einzusetzen. Damit könne man dort „vertrauensbildend wirken“, sagte der CDU-Politiker der Wochenzeitung „Die Zeit“. In diesen Häusern stünden Schilder in verschiedenen Sprachen: „Messer verboten“. Aber das bringe wenig. Die Bewohner müssten kapieren, dass dort das Gewaltmonopol des deutschen Staates gelte. Auch Kleinigkeiten müssten geahndet werden. (Osnabrücker Zeitung)
- Bezirksverband der Gewerkschaft der Polizei (GdP) 06.11.2026 GdP: Polizei kann Sicherheitsdienste in Unterkünften nicht ersetzen
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) reagiert irritiert auf einen Zeitungsbericht, wonach NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) uniformierte Polizisten in Asylunterkünften einsetzen will. „Die Polizei kann und muss bei Straftaten und konkreten Gefahren handeln. Sie darf aber nicht zum Ersatz für die Sicherheitsdienste in den Unterkünften werden“, mahnt GdP-Landesvorsitzender Patrick Schlüter.
In dem aktuell veröffentlichten Interview mit Journalisten der Wochenzeitung „Die Zeit“ geht es mutmaßlich um mehr als die auch von der GdP unterstützten Präventionsbesuche zur Bekämpfung von Messergewalt durch den Bezirksdienst. Reul wird zitiert mit den Worten: „Die Bewohner müssen kapieren: Hier gilt das Gewaltmonopol des deutschen Staates. Auch Kleinigkeiten müssen geahndet werden.“
Aus Sicht der GdP entsteht hier der Eindruck, dass die Politik der Polizei einmal mehr eine weitere Aufgabe zuweisen will – und das ausgerechnet nach einem Wochenende mit Demos und Ausschreitungen, das jedem vor Augen geführt haben sollte, wie stark die Polizei in NRW bereits belastet ist. Patrick Schlüter stellt klar: „Entscheidend ist, dass neue Maßnahmen einen tatsächlichen Sicherheitsgewinn bringen, klar geregelt sind und nicht zu weiteren Belastungen unserer Kolleginnen und Kollegen führen. Denn zusätzliche Aufgaben brauchen auch zusätzliche Ressourcen.“ ...