Termine

Termine

Im Kalender finden Sie Informationsveranstaltungen und Treffen, Aktionen, Demonstrationen, Feste, Theateraufführungen, Lesungen usw. rund um die Themen Flucht, Migration, Asyl und interkulturelle Gesellschaft in Bonn.

Wollen Sie einen flüchtlingspolitischen Termin bekanntgeben? Dann schicken Sie bitte eine Mail an termine@weltoffen-bonn.de

24
März

„Da brauchst du mir gar nichts zu erzählen!“ Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Aus dem Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026, Amt für Integration und Vielfalt

Referent: Max Barnewitz, Initiative STREIT/FÖRDERER
24. März 2026 | 10:30 bis 17:20 Uhr
Ort: Altes Rathaus, Raum 1.17, Rathausgasse 5-7, 53111 Bonn

Wer kennt das nicht: Im Rahmen des Ehrenamts, in der Nachbarschaft oder in der Familie werden abwertende oder gar hasserfüllte Aussagen getätigt – und man sucht irritiert und überrumpelt nach einer angemessenen Reaktion. In solchen Konfrontationen droht dabei oft eine lähmende Ohnmacht.
Dabei lebt die Demokratie von (auch) kontrovers geführten Auseinandersetzungen. 
Deswegen ermutigt der Workshop dazu, sich auch an unbequemen Auseinandersetzungen zu beteiligen. Handlungsorientiert und alltagsnah erarbeiten wir Strategien, wie sich gezielt und demokratisch auf Stammtischparolen reagieren lässt.
Anmeldung bis zum 19. März: integrationundvielfalt@bonn.de

26
März

Film "On the Border - Europas Grenzen in der Sahara"

Neue Filmbühne Beuel.

Dokumentarfilm 

In einer kleinen Stadt am Rande der Sahara testet die Europäische Union neue Grenz- und Überwachungskonzepte, um große Migrationsbewegungen 1000 km vor dem Mittelmeer zu stoppen. Ein innovatives Entwicklungsprojekt für Afrika oder eine geopolitische Maßnahme, um eine neue Flüchtlingskrise in Europa zu verhindern?

 

27
März

Podiumsgespräch: Was tun bei rassistischen und rechtsextremen Vorfällen? Handlungsmöglichkeiten für Betroffene, Zeug*innen und Institutionen

im Stadthaus, Sitzungsraum 1

Podiumsgespräch mit:

  • Zola Wiegand-M´Pembele, Anti-Rassismus-Aktivistin und interkulturelle Coachin
  • Mario Kasprusch, Polizei Bonn, Opferschutz
  • Sabrina Hosono, Opferberatung Rheinland
  • Dr. Benjamin Chardey, Amt für Integration und Vielfalt/Kommunales Integrationszentrum, Antidiskriminierungsberatung

Moderation: Oyindamola Alashe

Rassistische Anfeindungen, Diskriminierung und rechtsextreme Vorfälle treten in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen auf. Im öffentlichen Raum, in Institutionen, im digitalen Umfeld oder im Alltag.

Betroffene und Zeug*innen stehen häufig vor konkreten Fragen:

Welche Rechte habe ich? An wen kann ich mich wenden? Wann ist eine Anzeige sinnvoll? Welche Beratungs- und Unterstützungsangebote gibt es?

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus laden wir zu einem Podiumsgespräch ein, das diese Fragestellungen aus unterschiedlichen fachlichen Blickwinkeln beleuchtet und die Betroffenenperspektive sichtbar macht. Vertreter*innen von Polizei und Beratungsstellen sowie zivilgesellschaftliche Akteur*innen informieren über Zuständigkeiten, Verfahren und Unterstützungsangebote.

Der Poetry-Slam-Beitrag der Bonnerin Salma Bouabane „Was du in mir sehen willst“ greift diese Themen zum Abschluss auf. 

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht bei einem Imbiss Gelegenheit zum weiteren Austausch und zur Vernetzung.

Anmeldung:  integrationundvielfaltbonnde

01
Apr.

Mahnwache für Menschenrechte und sichere Fluchtwege

auf dem Remigiusplatz

(Aktuelles bei https://www.facebook.com/SeebrueckeBonn/)

04
Apr.

Bonner Ostermarsch 2026 "Ja zu unserer Zukunft! Kriegsvorbereitung stoppen!"

Aus den Forderungen, die beim Bonner Ostermarsch erhoben werden:

Schutz und Asyl für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure! Flüchtende solidarisch aufnehmen und Fluchtursachen bekämpfen!

13 Uhr - Auftakt: Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer 

Demonstration mit Aktionen und Musik auf der Strecke

15 Uhr - Kundgebung: Münsterplatz

 

Aufruf zum Bonner Ostermarsch 2026:

Wir gehen auf die Straße

  • für zivile Konfliktlösungen und Verhandlungen zur Beendigung von Kriegen
  • für die Anerkennung und Stärkung des Völkerrechts
  • für die Abschaffung von Atomwaffen
  • für verbindliche Rüstungsbegrenzung und Abrüstung
  • für Klimaschutz, Bildung und Ausbau des Sozialstaats
  • für solidarisches Zusammenleben und internationale Solidarität

Die Anzahl der Kriege und bewaffneten Konflikte weltweit, u.a. in Gaza, in der Ukraine, in den
kurdischen Gebieten und Sudan, erreichte 2024/2025 ein historisches Hoch und verursachte
unendliches Leid, forderte unzählige Opfer und trieb Millionen in die Flucht. Der Kampf um die
Neuaufteilung der Welt ist in vollem Gange. Es geht um Märkte, Rohstoffe und Einflusssphären.
Souveräne Staaten werden bedroht und angegriffen, internationale Organisationen geschwächt und
Rüstungskontrollverträge gekündigt. Das Völkerrecht wird offen sabotiert. Entscheiden soll nur die
Macht des Stärkeren.
Die Ausgaben für das Militär explodieren. Sie stiegen jährlich weltweit auf 2,4 Billionen Euro
(Stand 2024). Das wäre genug, um den Hunger in der Welt zu beseitigen, jedem eine
Gesundheitsversorgung und Bildung zukommen zu lassen und effektiv die Klimakatastrophe zu
bekämpfen.
Deutschland macht hierbei nicht nur mit, sondern stellt sich an die Spitze. Die deutschen
Militärausgaben stiegen im Jahr 2024 um 28 Prozent und lagen 2025 bei über 80 Milliarden Euro.
Somit ist Deutschland bei den Militärausgaben weltweit auf dem 4. Platz. Und diese Ausgaben
sollen perspektivisch verdreifacht werden, um das 5%-Ziel der NATO zu erreichen.
Die Aktienkurse der Rüstungskonzerne schießen in die Höhe. Der innerhalb von 5 Jahren um 1.900
% gestiegene Aktienkurs von Rheinmetall steht dabei nur exemplarisch für den Rüstungswahnsinn.
Krieg ist ein gutes Geschäft.
Ergänzt wird die deutsche Aufrüstung durch die Stationierung von US-amerikanischen
Mittelstreckenraketen im Herbst dieses Jahres. Zusammen mit den immer noch in Büchel/Eifel
lagernden US-Atomwaffen erhöhen sie die die Gefahr eines atomaren Krieges in Mitteleuropa.
Auch das Festhalten an der nuklearen Teilhabe, die Bestellung von 35 F-35-Kampfflugzeugen als
Transportmittel für die Atombomben und der wiederholte Ruf nach eigenen Atomwaffen steigern
diese Gefahr.
Die deutsche Aufrüstung hat ihren Preis. Uns wird weisgemacht, dass für notwendige
Sozialausgaben kein Geld da sei. Es fehlen Mittel zur Bekämpfung der um sich greifenden Armut von
Kindern, Jugendlichen und alten Menschen. Die Krankenhäuser sind überlastet, die Schulen marode
und die Brücken einsturzgefährdet. Dies geht einher mit weitreichenden Kürzungen im sozialen
Bereich, wie der geplanten Abschaffung des Pflegegrad 1 oder die verschärften Sanktionen in der
Grundsicherung. Auch die Bewältigung der Klimakrise, eine der größten Bedrohungen unserer Zeit,
scheint vollkommen irrelevant geworden sein.
Gleichzeitig erleben wir eine zunehmende Militarisierung des Alltags. Plakate der Bundeswehr
säumen die Straße, Jugendoffiziere werben in den Schulen, die Wehrpflicht wird Schritt für Schritt
wieder eingeführt. Mit dem „Operationsplan Deutschland“ sollen alle Bereiche kriegstüchtig
gemacht werden. Dafür werden Bedrohungsszenarien aufgebaut, um die Bevölkerung auf Krieg
einzustimmen. Ständig wird uns eingehämmert, dass Deutschland sich verteidigen können muss,
weil Russland angeblich eine Bedrohung der europäischen Sicherheit darstelle. Obwohl Russland
auch auf militärische Gewalt setzt, wie der Krieg gegen die Ukraine zeigt, ist die Annahme, dass
Russland in wenigen Jahren in ein NATO-Staat einmarschieren wird, jedoch realitätsfern.
Selbst ohne die USA sind die NATO-Staaten Russland militärisch weit überlegen, wie spätestens
die "Wann ist genug?"-Studie von Greenpeace in 2024 zeigte. Wozu brauchen wir die Steigerung
der jetzt schon bestehenden militärischen Überlegenheit? Sicher nicht für eine friedliche Zukunft!
Gegen diese Aufrüstung, Krieg und Militarisierung setzen wir auf eine Politik des solidarischen
Zusammenlebens. Wir fordern zivile Konfliktlösungen; Spannungen und Kriege müssen durch
Verhandlungen beendet und Militärbündnisse, wie z.B. die NATO überwunden werden. Wir setzen
uns ein für Verträge über Rüstungsbegrenzungen, für die Ächtung von Atomwaffen und eine
massive Abrüstung. Um Spannungen zu überwinden, setzen wir auf internationale Solidarität,
Gerechtigkeit und Zusammenarbeit.
Dafür brauchen wir den Ausbau des Völkerrechts als Garant für ein Zusammenleben aller
Menschen ohne Krieg, Hunger und Not.
Für diese Ziele machen wir uns stark. Die Schulstreiks gegen die Wehrpflicht geben uns Mut und
zeigen, wie ein Widerstand gegen die Militarisierung aussehen kann. Um eine breite
Friedensbewegung zu ermöglichen - und eine solche ist erforderlich - müssen wir in unseren
Schulen und Universitäten, in Betrieben und Wohnvierteln aktiv werden. Für eine solidarische und
friedliche Welt! Sagen wir NEIN zur Kriegsvorbereitung und JA zu unserer Zukunft!
Wir fordern

  • Sofortige Beendigung aller Kriege!
  • Keine Aufrüstungsprogramme! Keine Produktion und Beschaffung von Angriffswaffen! Vergesellschaftung der Rüstungsproduktion! Keine Rüstungsexporte!
  • Keine Auslandseinsätze! Keine Rüstungsexporte!
  • Keine Wehrpflicht und keine Zwangsdienste! Kein Werben fürs Sterben – Bundeswehr raus aus den Schulen!
  • Keine US-Mittelstreckenraketen in Deutschland! Beitritt zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag! Nein zur atomaren Teilhabe! Europa atomwaffenfrei! Hierfür muss sich die Stadt Bonn als Mitglied des Städtebündnisses „Mayors for Peace“ verstärkt einsetzen.
  • Anstelle von Rüstung müssen Investitionen in zivile Projekte und Bedarfe höchste Priorität haben.
  • Schutz und Asyl für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure! Flüchtende solidarisch aufnehmen und Fluchtursachen bekämpfen!

Dabei kann es kein Zusammengehen mit Rechtsradikalen und Faschisten geben, weder in
Deutschland oder Europa noch in anderen Teilen der Welt.

Beschlossen am 17.02.2026
Kontakt: ostermarsch@naturfreundebonn.de
 

14
Apr.

Online-Austausch: Entwicklung der kommunalen Unterbringung von Flüchtlingen in NRW [m. V.]

17:30 – 19:00 Uhr

In unserem Online-Austausch möchten wir gemeinsam auf die Entwicklung der kommunalen Unterbringung von Schutzsuchenden in Nordrhein-Westfalen seit 2022 zurückblicken. Dieser Überblick soll als Einstieg dienen, um miteinander ins Gespräch zu kommen: Wie stellt sich die Situation aktuell in den Kommunen dar, welche Belastungen bestehen fort, und wo zeigen sich neue Dynamiken oder Lösungsansätze? Ihre/Eure Erfahrungen und Beobachtungen vor Ort stehen dabei im Mittelpunkt des gemeinsamen Treffens.

Anmeldung bitte bis zum 12.04.2026 unter initiativen(at)frnrw.de

16
Apr.

Online-Input und -Austausch: Wohnsitzauflage und -regelung [o. V.]

17:30 – 19:00 Uhr

Die Wohnsitzauflage für Asylsuchende und Geduldete sowie die Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge schränken die Betroffenen in ihrer Lebensgestaltung mitunter stark ein. Nicht selten besteht der Wunsch nach einem Umzug in eine andere Kommune.

Im Anschluss an einen Input zu den Grundlagen der Wohnsitzauflage und -regelung möchten wir uns austauschen über Fragen wie: Welche konkreten Auswirkungen haben diese Restriktionen auf Schutzsuchende? Wie gehen die Behörden mit Aufhebungs- bzw. Änderungsanträgen um? In welchen Fällen hatten entsprechende Anträge Erfolg?

Anmeldung bitte bis zum 14.04.2026 unter ehrenamt2(at)frnrw.de

21
Apr.

Online-Austausch: Ehrenamtliche Unterstützung beim Deutschlernen [m. V.]

17:00 – 18:30 Uhr

Spracherwerb ist ein zentraler Faktor beim „Ankommen“ in Deutschland und eröffnet gesellschaftliche Teilhabemöglichkeiten. Mit Angeboten wie Deutschunterricht und Sprachcafés leisten Ehrenamtliche hierbei wichtige Unterstützung. Aktuelle politische Entscheidungen verändern jedoch die Voraussetzungen für den Zugang zu Sprachförderung spürbar. So schränkt die Bundesregierung durch die Aussetzung der Zulassungen zur Teilnahme an Integrationskursen nach § 44 Abs. 4 AufenthG die staatlichen Angebote zum Spracherwerb erheblich ein. Damit stellen sich sowohl Fragen zum Zugang zu Integrationskursen als auch zur Rolle ergänzender Sprachlernangebote vor Ort.

Vor diesem Hintergrund möchten wir uns mit Ihnen über Ihre Erfahrungen austauschen: Wo sehen Sie derzeit den größten Unterstützungsbedarf im Zusammenhang mit der Kürzung der Integrationskurse? Wie kann erreicht werden, dass mehr Menschen zum Integrationskurs verpflichtet werden, um teilnehmen zu können? Welche Formen ehrenamtlicher Sprachförderung oder Lernbegleitung haben sich im Rahmen der Spracherwerbsangeboten allgemein in Ihrer Praxis bewährt, beispielsweise als Ergänzung zu den digitalen Selbstlernangeboten, auf die das BAMF als Alternative zu Integrationskursen verweist?

Anmeldung bitte bis zum 19.04.2026 unter ehrenamt1(at)frnrw.de

23
Apr.

Online-Schulung: Basisseminar Asylrecht [EA | o. V.]

17:00 – 20:00 Uhr

In dieser Online-Schulung vermitteln wir Ihnen ein Grundverständnis der rechtlichen Situation von Asylsuchenden. Wie laufen die Aufnahme und das Asylverfahren in NRW ab? Welche Folgen hat die Entscheidung über den Asylantrag? Welche Rechte und Pflichten haben Asylsuchende?

Das ermöglicht es Ihnen, die Anliegen von Schutzsuchenden besser einzuordnen und einzuschätzen, wann Beratung oder rechtliche Vertretung notwendig werden. Es besteht die Gelegenheit für Fragen und Austausch.

Anmeldung bitte bis zum 16.04.2026 unter ehrenamt2(at)frnrw.de

28
Apr.

Online-Austausch: Allgemeine Fördermöglichkeiten für die Arbeit mit Flüchtlingen [o. V.] Dienstag, 28.04.2026, 17:30 – 19:00 Uhr

17:30 – 19:00 Uhr

Wir laden Sie herzlich zu einem gemeinsamen Online-Treffen über allgemeine Fördermöglichkeiten für die Arbeit mit Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht, welche kleineren und mittleren Förderprogramme und Fördermöglichkeiten Ihnen bereits begegnet sind, welche Erfahrungen Sie damit gemacht haben, und welche Hinweise wir gegenseitig weitergeben können.

Anmeldung bitte bis zum 26.04.2026 unter initiativen(at)frnrw.de