Termine

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Im Kalender finden Sie Informationsveranstaltungen und Treffen, Aktionen, Demonstrationen, Feste, Theateraufführungen, Lesungen usw. rund um die Themen Flucht, Migration, Asyl und interkulturelle Gesellschaft in Bonn.

Wollen Sie einen flüchtlingspolitischen Termin bekanntgeben? Dann schicken Sie bitte eine Mail an termine@weltoffen-bonn.de

04
Okt.

„Vielfalt!“ Bonner Kultur- und Begegnungsfest

Bonner Marktplatz, 12 bis 18 Uhr

Programm hier

Die frühzeitige Absage des Festes, das ursprünglich für September vorgesehen war, hatte Unverständnis und Protest ausgelöst. Nun findet es am ersten Wochenende im Oktober statt, eine Woche nach dem Bonn-Fest.

06
Okt.

Online-Netzwerkveranstaltung "Perspektiven auf Rassismus. Forschung im Austausch mit der Praxis"

14:00 - 16:00

Anmeldefrist: 05.10.2026

Online 

Preis: Kostenlos

Kontakt: Özcan Karadeniz, Mail

Der Nationale Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa) und IDA-NRW laden gemeinsam zu einer regionalen Online-Netzwerkveranstaltung ein. Dr. Cihan Sinanoğlu (NaDiRa) wird Einblicke in aktuelle Erkenntnisse
der Rassismusforschung geben. Zudem stehen Erfahrungen aus der rassismuskritischen Praxis und der Austausch mit Organisationen, Initiativen, Verbänden, Beratungsstellen und weiteren Akteur*innen in NRW im Mittelpunkt der Veranstaltung. Gemeinsam diskutieren wir Herausforderungen, Erfahrungen und Perspektiven für eine stärkere Vernetzung in NRW.

Mit der Veranstaltung möchten wir:

  • Einblicke in aktuelle Erkenntnisse der Rassismusforschung des NaDiRa geben,
  • Perspektiven aus der rassismuskritischen Praxis in NRW aufnehmen,
  • aktuelle Herausforderungen und Bedarfe in der Antirassismusarbeit diskutieren,
  • den Austausch zwischen Forschung, Zivilgesellschaft und Fachpraxis stärken und
  • mögliche Anknüpfungspunkte für weitere Vernetzung und Zusammenarbeit ausloten.

Wir freuen uns insbesondere auf Perspektiven aus migrantischen, postmigrantischen und rassismuskritischen Organisationen, Beratungsstellen, Initiativen, Selbstvertretungsstrukturen sowie weiteren Praxisfeldern der Antirassismusarbeit.

Die Veranstaltung versteht sich als Auftakt für einen weiterführenden Austausch und eine stärkere regionale Vernetzung in NRW.

Anmeldung (mit Name und Institution) bitte an karadeniz(at)dezim-institut.de.

 

Der NaDiRa wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.

Informationen zum Download

07
Okt.

Online-Dialog: „Junge Geflüchtete in NRW: Alterseinschätzung rechtssicher – Empfehlungen aus der Praxis“

12.00 – 13.00 Uhr,

Freie Wohlfahrtspflege NRW, Anmeldung bis zum 02.10.2026 und Informationen

per Videokonferenz

Die Alterseinschätzung junger geflüchteter Menschen ist eine fachlich anspruchsvolle und zugleich folgenreiche Aufgabe. Sie entscheidet mit darüber, ob junge Menschen Zugang zu jugendhilferechtlichen Leistungen und besonderen Verfahrensgarantien erhalten. Mit Blick auf die Änderungen der GEAS-Reform gewinnt ein rechtssicheres, transparentes und kindeswohlorientiertes Vorgehen zusätzlich an Bedeutung. Die Erfahrungen aus der Beratungspraxis in NRW zeigen, dass bei der Umsetzung immer wieder Fragen und Hürden entstehen. Zehn zentrale Empfehlungen für mehr Rechtssicherheit werden im Online-Dialog vorgestellt.

Wir laden Sie herzlich ein, zu fachlichen Anforderungen und tragfähigen Lösungen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Bitte melden Sie sich über diesen Link zum Online-Dialog bis zum 2. Oktober 2026 an.

Das Empfehlungspapier können Sie ab dem 7. Oktober 2026 hier herunterladen: Einladung zum Herunterladen (*PDF) 330 KB. 

07
Okt.

Mahnwache für Menschenrechte und sichere Fluchtwege

bis 19 Uhr. Remigiusplatz

07
Okt.

Online-Veranstaltung: Die Destabilisierung von Institutionen durch die extreme Rechte

19.00 – 20.30 Uhr, Evangelische Akademie im Rheinland, Anmeldung und Informationen:

Details

Veranstalterin

Eine Kooperationsveranstaltung der Evangelischen Akademie im Rheinland.

Themenbereich

Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Kurzbeschreibung

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg

Mehr Informationen

Die Stabilität einer pluralistischen Gesellschaft und liberalen Demokratie wird auch durch ihre gesellschaftlichen und staatlichen Institutionen gewährleistet. Akteure der extremen Rechten versuchen immer wieder, diese Institutionen anzugreifen.
Welche Bedeutung haben Institutionen für die Demokratie? Mit welchen Strategien versuchen Akteure der extremen Rechten, diese zu delegitimieren und zu destabilisieren? Welche Handlungsoptionen bieten sich Staat und Akteuren der Zivilgesellschaft, um die Demokratie und ihre Institutionen zu schützen?
Die Online-Veranstaltung adressiert diese Fragen in einem Vortrag von Prof. Dr. Günter Frankenberg und bietet Raum für Rückfragen und Diskussion.

Referent:
Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg war Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Rechts- und Verfassungstheorie sowie die Verfassungen autoritärer Regime. Er ist Autor und Herausgeber verschiedener Bücher u.a. „Autoritarismus“ (2020) und „Autoritäre Treiber eines Systemwechsels“ (2025).

Kooperationspartner:innen

Evangelische Akademie Villigst
Evangelische Akademie im Rheinland

Anmeldung und praktische Hinweise

Anmeldung auch unter folgendem Link:
https://termine.ekir.de/webformular/input/liste/14817820-ce41-445c-b956-d31b94f86e9d

Sie erhalten nach der Anmeldung eine Anmeldebestätigung per E-Mail. Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung werden Ihnen separat zugeschickt.

Kosten

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ansprechpartner:in

Till Kiehne, Studienleiter
Themenbereich: Gesellschaftlicher Zusammenhalt
https://www.kirche-gesellschaft-zusammenhalt.de/
Tel.: 0228 479898-50

Internetadresse

https://ev-akademie-rheinland.ekir.de/start/home/

E-Mail

info@akademie.ekir.de

Zielgruppe

Es sind alle eingeladen, die sich für das Themenfeld interessieren.

07
Okt.

Online-Veranstaltung: Die Destabilisierung von Institutionen durch die extreme Rechte

19-20:30 Uhr

Zur Anmeldung

Veranstalterin

Eine Kooperationsveranstaltung der Evangelischen Akademie im Rheinland.

Themenbereich: Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Kurzbeschreibung

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg

Mehr Informationen

Die Stabilität einer pluralistischen Gesellschaft und liberalen Demokratie wird auch durch ihre gesellschaftlichen und staatlichen Institutionen gewährleistet. Akteure der extremen Rechten versuchen immer wieder, diese Institutionen anzugreifen.
Welche Bedeutung haben Institutionen für die Demokratie? Mit welchen Strategien versuchen Akteure der extremen Rechten, diese zu delegitimieren und zu destabilisieren? Welche Handlungsoptionen bieten sich Staat und Akteuren der Zivilgesellschaft, um die Demokratie und ihre Institutionen zu schützen?
Die Online-Veranstaltung adressiert diese Fragen in einem Vortrag von Prof. Dr. Günter Frankenberg und bietet Raum für Rückfragen und Diskussion.

Referent:
Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg war Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Rechts- und Verfassungstheorie sowie die Verfassungen autoritärer Regime. Er ist Autor und Herausgeber verschiedener Bücher u.a. „Autoritarismus“ (2020) und „Autoritäre Treiber eines Systemwechsels“ (2025).

Kooperationspartner:innen

Evangelische Akademie Villigst
Evangelische Akademie im Rheinland

Anmeldung und praktische Hinweise

Anmeldung auch unter folgendem Link:
https://termine.ekir.de/webformular/input/liste/14817820-ce41-445c-b956-d31b94f86e9d

Sie erhalten nach der Anmeldung eine Anmeldebestätigung per E-Mail. Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung werden Ihnen separat zugeschickt.

Kosten

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ansprechpartner:in

Till Kiehne, Studienleiter

13
Okt.

Online-Austausch: Zukunft des Ehrenamts in der Flüchtlingsarbeit

17.00 – 18.30 Uhr,

Gemeinsam möchten wir einen Blick auf die Zukunft des Ehrenamts in der Flüchtlingssolidaritätsarbeit werfen und miteinander ins Gespräch kommen:
Welche Themen und Herausforderungen sind, u.a. mit Blick auf die geänderten Rahmenbedingungen nach der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), aktuell und künftig besonders wichtig? Welche Projekte, Aktionen und Schwerpunkte planen Sie in der kommenden Zeit?
Der Austausch soll nicht nur dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch dienen, sondern auch Raum geben, gemeinsame Anliegen und Herausforderungen zu identifizieren und daraus konkrete Forderungen und Handlungsperspektiven zu entwickeln. Hinweise auf aktuelle Themen und Fragestellungen oder Ähnliches können Sie gerne vorab an ehrenamt1(at)frnrw.de senden.

Anmeldung bitte bis zum 11.10.2026 unter ehrenamt1(at)frnrw.de 

15
Okt.

Online-Austausch: Bezahlkarte in NRW

17.30 – 19.00 Uhr

Mit Blick auf die sog. Bezahlkarte für Schutzsuchende besteht in NRW ein “Flickenteppich”: Mehr als die Hälfte aller hiesigen Kommunen hat sich im Rahmen der sog. Opt-Out-Regelung gegen die Einführung der Bezahlkarte entschieden, andere Städte und Gemeinden haben hingegen auf das Kartenmodell umgestellt oder sind aktuell dabei. In den Landesunterkünften kommt die Karte seit letztem Jahr flächendeckend zum Einsatz.

Wir möchten uns mit Ihnen über Ihre Erfahrungen hinsichtlich der Bezahlkarte austauschen: Wie äußern sich die mit der Karte verbundenen Einschränkungen im Lebensalltag geflüchteter Menschen? Welche Erfahrungen machen Sie mit der technischen Infrastruktur des Bezahlkartensystems und der Umsetzung durch die Behörde? Wie können Engagierte Leistungsempfängerinnen effektiv unterstützen?

Anmeldung bitte bis zum 13.10.2026 unter ehrenamt2(at)frnrw.de

27
Okt.

Online-Austausch: Bildungsteilhabe von schutzsuchenden Kindern und Jugendlichen

17.00 – 18.30 Uhr, Flüchtlingsrat NRW, Anmeldung bis zum 25.10.2026 und Informationen hier:

Der Schulbesuch stellt einen wichtigen Schritt für die Bildungsteilhabe und Integration von schutzsuchenden Kindern und Jugendlichen dar. In der Praxis bestehen jedoch verschiedene Hürden beim Zugang zum regulären Bildungssystem.
Diese Herausforderungen möchten wir gemeinsam betrachten, u.a. auch, wie sich die Zuweisung von Familien mit schulpflichtigen Kindern in die Kommunen aufgrund einer Neuregelung im Rahmen der GEAS-Reform ab dem Schuljahr 2026/2027 gestaltet. Zudem wollen wir beleuchten, welche Überbrückungs- und Vorbereitungsangebote, einschließlich Sprachkurse, durchgeführt werden.

Anmeldung bitte bis zum 25.10.2026 unter ehrenamt1(at)frnrw.de 

27
Okt.

Online-Austausch: Bildungsteilhabe von schutzsuchenden Kindern und Jugendlichen

17.00 – 18.30 Uhr,

Der Schulbesuch stellt einen wichtigen Schritt für die Bildungsteilhabe und Integration von schutzsuchenden Kindern und Jugendlichen dar. In der Praxis bestehen jedoch verschiedene Hürden beim Zugang zum regulären Bildungssystem.
Diese Herausforderungen möchten wir gemeinsam betrachten, u.a. auch, wie sich die Zuweisung von Familien mit schulpflichtigen Kindern in die Kommunen aufgrund einer Neuregelung im Rahmen der GEAS-Reform ab dem Schuljahr 2026/2027 gestaltet. Zudem wollen wir beleuchten, welche Überbrückungs- und Vorbereitungsangebote, einschließlich Sprachkurse, durchgeführt werden.

Anmeldung bitte bis zum 25.10.2026 unter ehrenamt1(at)frnrw.de 

29
Okt.

Online-Input und -Austausch: Identitätsklärung

17.30 – 19.00 Uhr, Flüchtlingsrat NRW, Anmeldung bis zum 27.10.2026 

Zu Beginn geben wir einen kurzen Überblick über das Thema Identitätsklärung und die entsprechenden Mitwirkungspflichten. Anschließend möchten wir uns mit Ihnen über Ihre Praxiserfahrungen austauschen, u. a. zur Beschaffung von Identitätsnachweisen und zu behördlichen Erwartungen.

Anmeldung bitte bis zum 27.10.2026 unter ehrenamt2(at)frnrw.de

06
Nov.

3-tägig: Sensibilisierungsseminar: „Rassismuskritik & Kritisches Weißsein“

Termine:           Freitag, 06.11.2026  und  Samstag, 07.11.2026,  Mittwoch, 09.12.2026, jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr

Ort:                   Kommunales Integrationszentrum Bonn, Am Hof 28, 53113 Bonn

Referent:          Austen P. Brandt - Pionier der Anti-Rassismus-Arbeit in Deutschland

2. Teil der aufeinander aufbauenden Fortbildungsangebote im Rahmen der Reihe „N-Wort Stoppen“  des Amtes für Integration und Vielfalt.

Inhalt
Dieser Workshop stärkt eine rassismuskritische Haltung durch die Auseinandersetzung mit individuellem und strukturellem Rassismus. Neben fachlichen Impulsen zu Geschichte und Gegenwart rassistischer Strukturen werden Alltagsrassismus in Sprache und Bildwelten sowie die Bedeutung von Privilegien und Kritischem Weißsein thematisiert.
Durch Perspektivwechsel, Gruppenarbeit und Selbstreflexion setzen sich die Teilnehmenden mit
eigenen Denk- und Handlungsmustern auseinander und entwickeln Ansätze für einen diskriminierungssensiblen Umgang im beruflichen und privaten Alltag. Ziel ist es, die eigene Selbstwirksamkeit zu stärken und konkrete Impulse für rassismuskritisches Handeln zu vermitteln.

Referent: Austen P. Brandt: Pionier der Anti-Rassismus-Arbeit in Deutschland

Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an weißgelesene Fachkräfte aus den Bereichen Integra-
tion, Migration und Antidiskriminierung sowie an pädagogische Fachkräfte ohne eigene Rassis-
muserfahrungen.

Hintergrund:
Auf Initiative des Integrationsrates der Stadt Bonn hat der Rat der Stadt Bonn am 05.05.2022 einen Beschluss zur Ächtung des N-Wortes gefasst. Um rassistische Stereotypen entgegenzuwirken, werden diesbezüglich Sensibilisierungs- und Empowerment-Maßnahmen sowie Bildungsangebote zum N*-Wort organisiert.

Informationen zu der Veranstaltung:

Methoden: Präsentation, Diskussion, moderierte Gruppendiskussion

Anmeldung: Anmeldungen bis 30.10.2026 per E-Mail an Anmeldung-KI@Bonn.de
Die Teilnahme ist kostenlos