Herzlich Willkommen bei weltoffen bonn

In der Gruppe weltoffen-bonn fanden sich 2013 Aktivist*innen zusammen, die vom vielhundertfachen Ertrinkungstod flüchtender Menschen vor Lampedusa bewegt waren und zum damaligen Zeitpunkt eine Plattform vermissten, die zivilgesellschaftlich und solidarisch zu Fragen von Flucht und Migration arbeitet. 

Damals erklärten wir zu unseren Zielen:

weltoffen bietet in der Bonner Flüchtlingsarbeit engagierten Organisationen, Initiativen und Ehrenamtlichen ein Forum zum politischen Austausch.

Wir diskutieren aktuelle flüchtlingspolitische Themen, machen auf die Probleme von hier lebenden Flüchtlingen aufmerksam und erarbeiten Handlungsstrategien für eine weltoffene und Schutz-bietende Stadt Bonn.

Wir setzen uns ein für ein Zusammenleben in Vielfalt, für Solidarität mit Geflüchteten und Migrant*innen in Not, und für ein Umdenken in der deutschen Asyl- und Flüchtlingspolitik!

Besonders ab 2015 bildeten sich zahlreiche Gruppen zu konkreter Unterstützung geflüchteter Menschen, die Vernetzung wurde intensiviert und institutionalisiert. Viele der Aktivist:innen des Beginns wurden in anderen Gruppen aktiv. Mit Auftreten der Seebrücke Lokalgruppe Bonn beendeten wir unsere regelmäßigen Gruppentreffen. 

Doch diese Webseite - 2017 durch die Bürgerstiftung Bonn gefördert - sollte beibehalten werden, um auf Termine und Themen hinzuweisen und Argumente zu liefern. 

weltoffen bonn - der Newsletter

Unser Newsletter informiert in unregelmäßigen Abständen über wichtige flüchtlingspolitische Neuigkeiten, kommunalpolitische Entwicklungen und Ereignisse, öffentliche Aktionen und Veranstaltungen und wichtige Diskussionsbeiträge.

aktuell

Leave No One Behind - Leave No One To Die

20.09.2026 Das Ergebnis einer parlamentarischen Frage bestätigt die Befürchtung: Die Mehrheit der Schutzanträge in Deutschland wird nicht mehr individuell geprüft, sondern vom BAMF im Schnellverfahren nach GEAS-Regelung entschieden, zum Beispiel bei Menschen die aus sogenannten "sicheren Herkunftsländern" (darunter die Türkei) stammen oder bei "Dublinfällen". Auch die Klage gegen die Ablehnung stoppt nicht eine darauf folgende Abschiebung.

Die fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion [...]

18.09.2026 Aus Aktuell des FRNRW:

Mit Beschluss vom 1. September 2026 (Az. XIII ZB 20/25) hat der Bundesgerichtshof (BGH) klargestellt, dass § 71 Abs. 1 Satz 4 AufenthG keine verbindliche bundesrechtliche Zuständigkeit für die tatsächliche Durchführung von Abschiebungen begründet. Die gesetzliche Regelung, wonach in den Ländern jeweils eine „zentral zuständige Stelle“ für die Vollziehung von Abschiebungen zu bestimmen ist, schreibt den Bundesländern somit keine exklusive [...]

18.09.2026 Aus Aktuell des FRNRW

  • Besonders Schutzbedürftige: Inklusion und Diskriminierungsschutz im Asylverfahren

In dem im August 2026 von Handicap International e. V. (Crossroads) veröffentlichten Rechtsgutachten wird untersucht, wie Asylverfahren und Schutzentscheidungen ausgestaltet sein müssen, um den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention gerecht zu werden. Die Veröffentlichung beleuchtet die spezifischen Hürden sowie Diskriminierungsrisiken für geflüchtete Menschen mit [...]

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