Herzlich Willkommen bei weltoffen bonn

In der Gruppe weltoffen-bonn fanden sich 2013 Aktivist*innen zusammen, die vom vielhundertfachen Ertrinkungstod flüchtender Menschen vor Lampedusa bewegt waren und zum damaligen Zeitpunkt eine Plattform vermissten, die zivilgesellschaftlich und solidarisch zu Fragen von Flucht und Migration arbeitet. 

Damals erklärten wir zu unseren Zielen:

weltoffen bietet in der Bonner Flüchtlingsarbeit engagierten Organisationen, Initiativen und Ehrenamtlichen ein Forum zum politischen Austausch.

Wir diskutieren aktuelle flüchtlingspolitische Themen, machen auf die Probleme von hier lebenden Flüchtlingen aufmerksam und erarbeiten Handlungsstrategien für eine weltoffene und Schutz-bietende Stadt Bonn.

Wir setzen uns ein für ein Zusammenleben in Vielfalt, für Solidarität mit Geflüchteten und Migrant*innen in Not, und für ein Umdenken in der deutschen Asyl- und Flüchtlingspolitik!

Besonders ab 2015 bildeten sich zahlreiche Gruppen zu konkreter Unterstützung geflüchteter Menschen, die Vernetzung wurde intensiviert und institutionalisiert. Viele der Aktivist:innen des Beginns wurden in anderen Gruppen aktiv. Mit Auftreten der Seebrücke Lokalgruppe Bonn beendeten wir unsere regelmäßigen Gruppentreffen. 

Doch diese Webseite - 2017 durch die Bürgerstiftung Bonn gefördert - sollte beibehalten werden, um auf Termine und Themen hinzuweisen und Argumente zu liefern. 

weltoffen bonn - der Newsletter

Unser Newsletter informiert in unregelmäßigen Abständen über wichtige flüchtlingspolitische Neuigkeiten, kommunalpolitische Entwicklungen und Ereignisse, öffentliche Aktionen und Veranstaltungen und wichtige Diskussionsbeiträge.

aktuell

Leave No One Behind - Leave No One To Die

04.06.2026 Wieder sprach der EuGH Recht gegen deutsche Entscheidungen. In diesem Falle ging es um die umstrittene Kürzung von Leistungen für abgelehnte Asylbewerber im Dublin-Verfahren.

Die Leistungskürzungen in Deutschland für abgelehnte Asylbewerber verstoßen gegen EU-Recht.

Mit dem Urteil steht fest, dass Leistungskürzungen, wie sie bisher in Deutschland immer wieder erfolgten, rechtswidrig sind.

"Elementarste Bedürfnisse bedeutet: Verpflegung, Kleidung, Unterkunft und [...]

04.06.2026 Zahlen zur Einbürgerung wurden nach einer Umfrage des Mediendienstes Integration auch vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Die Entwicklung beruht auf der Reform des Staatsangehörigkeitsrecht 2024 durch die damalige Ampelkoalition.

Laut Statistischem Bundesamt haben rund 332.500 Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit erworben. 

Am häufigsten wurden im vergangenen Jahr Menschen aus Syrien eingebürgert, gefolgt von Menschen aus der Türkei, Afghanistan, Iran und [...]

04.06.2026 Wie Pro Asyl feiert in diesem Jahr auch der Flüchtlingsrat NRW das 40-jährige Bestehen. Beide Organisationen wurden 1986 gegründet. Wobei der Anlass für das andauernde Engagement kein Grund zum Feiern ist... Wohl aber die Beständigkeit und die Erfolge bei der konkreten Unterstützung und (leider nicht oft genug erfolgreiche) Einwirkung auf die Politik.

Ich gratuliere und wünsche der Fortsetzung der wichtigen Arbeit viel Erfolg! 

  • Einladung - 40 Jahre Flüchtlingsrat NRW

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